Star-Trek-Zitate auf dem Osterei
Kosmische Gedanken – Von LLAP bis Qapla’!
Was Weisheiten von Kirk, Spock und Picard auf Eierschalen zu suchen haben
Man kann Lieder und Gedichte, ja sogar ganze Werke der Weltliteratur auf Eierschalen verewigen – indem man zum Beispiel den Osterspaziergang auf ein Osterei zaubert.
Doch irgendwann stellt sich fast zwangsläufig die Frage:
Warum eigentlich nicht mal Star Trek-Zitate?
Die Ostereierkünstlerin und Wortakrobatin Andrea Steinel hat sich darauf spezialisiert, Literatur auf erstaunlich kleinem Untergrund sichtbar zu machen. Lieder und Gedichte – von Goethe bis Mundart – werden bei ihr auf Eierschalen verewigt.
Da darf man den literarischen Horizont doch ruhig einmal erweitern, oder?
Wir hätten da eine Idee und haben deswegen ein paar Star Trek-Zitate im Angebot. Was für ein Zufall? 😉
Und die Auswahl ist nicht gerade klein, denn wenn eine Science-Fiction-Serie seit sechs Jahrzehnten nicht nur Raumschiffe, Spezies und ganze Galaxien, sondern auch den Wortschatz der Popkultur geprägt hat, dann ist es Star Trek.
Inhaltsverzeichnis
- Star-Trek-Zitate: Unsere Auswahl
- Star-Trek-Klassiker
- Star-Trek-Zitate über Zukunft, Neugier und Entdeckung
- Star-Trek-Zitate über Menschlichkeit
- Star-Trek-Zitate über Vielfalt, Toleranz und Zusammenleben
- Star-Trek-Zitate über Krieg, Frieden und Gewalt
- Star-Trek-Zitate über Hoffnung
- Wenn Star Trek mal nicht ganz so ernst ist
- Die philosophischen Star-Trek-Zitate, die hängen bleiben
- Wie alles begann
Star-Trek-Zitate: Unsere Auswahl
Star-Trek-Klassiker
Die berühmtesten Worte aus dem Trek-Universum
- „Space: the final frontier. These are the voyages of the starship Enterprise. Its five-year mission: to explore strange new worlds; to seek out new life and new civilizations; to boldly go where no man has gone before!“ (Prolog von Star Trek: The Original Series)
Wenn ein Wort genügt
- „Fascinating!“ (Faszinierend!)
Der vulkanische Gruß
- „Live long and prosper.“ (Abkürzung: LLAP)
Auf Deutsch lässt sich der vulkanische Gruß mit „Lebe lange und in Frieden“ übersetzen. Auf Vulkanisch lautet er: „Dif-tor heh smusma!“ Mit der Antwort: „Socha eh dif!“.
Unendliche Vielfalt
- „Infinite Diversity in Infinite Combinations„ (IDIC) /
Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination (UMUK)
Es gibt immer Möglichkeiten
- „There are always possibilities.„ / Es gibt immer Möglichkeiten (Spock)
Wenn Widerstand zwecklos ist
- „Resistance is futile.“ (Widerstand ist zwecklos. Dieser Meinung sind die Borg.)
Der klingonische Glückwunsch für jede Gelegenheit
- „Qapla’!“ (Viel Erfolg)
Befehle, die jeder Trekkie kennt
- „Make it so.“ (Machen Sie es so!)
- „Engage.“ (Energie!)
- „Punch it.“ / „Hit it.“ / „Take us out.“ (Bringen sie uns raus!)
- „Do it.“ (Tun Sie es!)
- „Let’s ride.“ (Bringen wir es hinter uns!)
- „Let’s fly.“ (Fliegen wir los!)
- „Thrusters engaged.“ (Manövrierdüsen zünden)
- „Impulse drive, full ahead.“ (Impulsantrieb, volle Kraft voraus)
- „Hailing frequencies open, Sir.“ (Frequenzen offen)
- „Set phasers to stun.“ (Phaser auf Betäubung)
- „Beam me up, Scotty.“
(Beam mich raus, Scotty! – ikonisch, obwohl der Satz so in TOS nie wirklich gefallen ist)
Star-Trek-Zitate über Zukunft, Neugier und Entdeckung
Der Drang nach dem Unbekannten
Wir sind Entdecker. Wir entdecken unser Leben Tag für Tag, und wir erforschen die Galaxis, um die Grenzen unseres Wissens zu erweitern. Deshalb bin ich hier. Nicht, um euch mit Waffen oder Ideen zu erobern. Sondern um nebeneinander zu existieren und zu lernen.
(Zitat von Benjamin Sisko; Star Trek: Deep Space Nine, Staffel 1, Episode 1 & 2 („Der Abgesandte“))
Risiko gehört zur Entdeckung
Risiko ist unser Geschäft. Genau darum sind wir an Bord dieses Raumschiffs!
(Zitat von James T. Kirk; Star Trek: The Original Series, Episode „Geist sucht Körper“)
Neugier statt Angst
Die Vergangenheit ist geschrieben, aber die Zukunft ist noch von uns zu schreiben. Und wir haben mächtige Werkzeuge, Rios: Offenheit, Optimismus und den Geist der Neugier. Alles, was sie haben, ist Geheimniskrämerei und Angst. Und Angst ist der große Zerstörer.
(Zitat von Jean-Luc Picard an Captain Rios gerichtet; Star Trek: Picard, Staffel 1, Episode 8 „Bruchstücke“)
Die eigentliche Entdeckung
Wir wollten sehen, ob Sie die Fähigkeit besitzen, Ihren Geist und Ihren Horizont zu erweitern. Für einen kurzen Moment waren Sie offen für Optionen, die Sie nie zuvor in Betracht gezogen hatten. Das ist die Entdeckung, die auf Sie wartet. Nicht das Kartografieren von Sternen und das Studieren von Nebeln, sondern das Erforschen der unbekannten Möglichkeiten der Existenz.
(Zitat von Q zu Captain Picard; Star Trek: The Next Generation, Episode „Gestern, Heute, Morgen“)
„Ich weiß es nicht“
Captain, es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft, sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht.
(Zitat Data zu Jean-Luc Picard; Star Trek: The Next Generation, Folge „Illusion oder Wirklichkeit“)
Was ist eigentlich ungewöhnlich?
Picard: „Entdecken Sie irgendetwas Ungewöhnliches in der näheren Umgebung, Mister Data?“
Data: „Wie definieren Sie ungewöhnlich, Sir? Jede Region des Raums hat ihre eigenen Merkmale, die man nirgendwo anders vorfindet.“
(Zitat; Star Trek: The Next Generation, Folge „Gestern, Heute, Morgen“)
Unmöglich wird viel zu oft benutzt
„’Unmöglich‘ ist ein Wort, das Menschen viel zu oft benutzen.“
(Zitat Seven of Nine; Star Trek: Voyager, Folge „In Furcht und Hoffnung“)
Unmöglich ist manchmal nur eine Zwischenstufe
Die Dinge sind nur unmöglich, bis sie es nicht mehr sind.
(Zitat Jean-Luc Picard; Star Trek: The Next Generation, Folge „Die planetare Mündung“)
Auch die Gegenwart ist eine Entdeckung
Kirk: „Wir versuchen nicht, die Zukunft oder die Vergangenheit zu verändern, Pille. Wir versuchen, die Gegenwart zu verändern.“
McCoy: „Aber wir sind die Vergangenheit der Zukunft anderer Menschen.“
Kirk: „Das ist das spitzfindigste Argument, das ich jemals gehört habe.“
(Zitat; Star Trek „Alkalla“)
Star-Trek-Zitate über Menschlichkeit
Mehr sein, als wir sind
Wir müssen danach streben, mehr zu sein, als wir sind, Lal. Es spielt keine Rolle, dass wir unser ultimatives Ziel niemals erreichen werden. Die Anstrengung bringt ihre eigenen Belohnungen mit sich.
(Zitat von Data zu Lal; Star Trek: The Next Generation, Staffel 3, Episode 16: „Die Offenbarung“)
Was Menschlichkeit wirklich bedeutet
Von meinem Freund kann ich nur Folgendes sagen: Von all den Seelen, die ich auf meinen Reisen getroffen habe, war seine die menschlichste.
(Zitat von James T. Kirk über Spock; Star Trek II: Der Zorn des Khan, Film, 1982)
Mehr als materieller Besitz
Der Erwerb von Vermögen ist nicht mehr die treibende Kraft in unserem Leben. Wir arbeiten daran, uns und den Rest der Menschheit zu verbessern.
(Zitat von Jean-Luc Picard; Star Trek: Der erste Kontakt, 1996)
Es kommt nicht nur auf die Jahre an
Es kommt nicht darauf an, wie viele Jahre man gelebt hat, Will. Wichtiger ist, wie man sein Leben verbrachte. […]
Jemand hat die Zeit mit einem Raubtier verglichen, das sich heimlich an seine Opfer heranschleicht. Nun, vielleicht ist die Zeit auch ein Gefährte, der uns begleitet, uns daran erinnert, alle Augenblicke unseres Lebens zu schätzen, weil sie sich nie wiederholen. Schließlich sind wir alle sterblich.
(Zitat Picard zu Riker; Star Trek „Generationen“)
Keine Fehler – und trotzdem verlieren
Es ist gut möglich, keine Fehler zu machen und dennoch zu verlieren. Das ist kein Zeichen von Schwäche, das ist das Leben.
(Zitat Jean-Luc Picard zu Data; Star Trek: The Next Generation, Folge „Galavorstellung“)
Verantwortung statt nur Rechte
Andererseits: Wie Sie gesagt haben, sind es Kinder. Und ihre bislang einzigen Lehrer waren weltfremde Eremiten und die Angst vor der eigenen Vernichtung. Aber Angst ist ein unfähiger Lehrer. Ja, sie haben ein Leben, aber niemand hat ihnen beigebracht, wofür es gut ist. Wer lebt, hat auch eine Verantwortung und nicht nur Rechte.
(Zitat von Jean-Luc Picard zu Dr. Jurati; Star Trek: Picard, Staffel 1, „Et in Arcadia Ego (II)“)
Star-Trek-Zitate über Vielfalt, Toleranz und Zusammenleben
Vorurteile verschwinden durch Begegnung
Die Vorurteile, die Menschen übereinander haben, verschwinden, wenn sie sich kennenlernen.
(Zitat von James T. Kirk zu Elaan; Star Trek: The Original Series, Folge „Brautschiff Enterprise“)
Vergangenheit ist kein Freibrief für Schuld
Es sind eben nicht die Verstoßenen, die jetzt heimkehren, sondern ihre Nachkommen. … Außerdem sind wir ganz gewis nicht die Eroberer.
Die damaligen Sieger sind längst tot und haben ihre Verbrechen ins Grab mitgenommen. Ich bin nur bereit, für meine eigenen Handlungen oder die meiner Crew Verantwortung zu übernehmen. Und für die Crew fühle ich mich nur deshalb verantwortlich, weil ich der Kommandant dieses Raumschiffes bin.
Wir schulden den Fremden nichts, und sie haben kein Recht, sich etwas zu nehmen, das uns gehört. Die Zeiten ändern sich. Geschichte ist nicht statisch, sondern ein fortlaufender Prozess. Nach Hunderten von Generationen ist es blanker Unsinn anzunehmen, dass die Kindeskinder der einen Seite auf irgendeine Art und Weise den Kindeskindern der anderen verpflichtet sind … Ich lehne es ab, in Begriffen von Kollektivschuld und dergleichen zu denken.
(Zitat James T. Kirk; Star Trek „Invasion I“)
Eine Welt für die Nächsten
Teilani, wir sind nicht verantwortlich für die Welt, in die wir hineingeboren werden. Nur für die, die wir zurücklassen, wenn wir sterben. Also müssen wir akzeptieren, was in der Vergangenheit geschehen ist, und daran arbeiten, das einzige zu verändern, das wir verändern können – die Zukunft. … Dieses Universum anderen so zu hinterlassen, dass sie es noch besser machen können. Und uns nicht von den Herausforderungen abzuwenden, die es uns stellt.
(Zitat James T. Kirk; Star Trek „Die Asche von Eden“)
Eine Gesellschaft ohne perfekte Menschen
Auf der Erde gibt es keine Armut, keine Kriminalität, keinen Krieg. Wenn man aus dem Fenster des Sternenflotten-Hauptquartiers schaut, sieht man das Paradies.
Nun, im Paradies ist es leicht, ein Heiliger zu sein, aber die Maquis leben nicht im Paradies. Dort draußen in der entmilitarisierten Zone sind noch nicht alle Probleme gelöst. Dort draußen gibt es keine Heiligen – nur Menschen. Wütende, verängstigte, entschlossene Menschen, die alles tun werden, um zu überleben, ganz gleich, ob die Föderation damit einverstanden ist oder nicht!
(Zitat von Benjamin Sisko; Star Trek: Deep Space Nine, Staffel 2, Episode 21: „Die Maquis, Teil II“)
Star-Trek-Zitate über Krieg, Frieden und Gewalt
Warum Krieg niemals harmlos ist
Tod, Zerstörung, Krankheit, Entsetzen. Darum geht es im Krieg, Anan. Deshalb muss man ihn unbedingt vermeiden. Sie haben ihn so ordentlich und schmerzlos gestaltet. So ordentlich und schmerzlos, dass Sie keinen Grund hatten, ihn zu beenden!
(Zitat James T. Kirk; Star Trek: The Original Series, Episode „A Taste of Armageddon“)
Zivilisierte Wesen können ihre Instinkte überwinden
In Ordnung. Es ist instinktiv. Aber der Instinkt kann bekämpft werden. Wir sind Menschen mit dem Blut einer Million wilder Jahre an unseren Händen, aber wir können es aufhalten. Wir können zugeben, dass wir Killer sind, aber wir werden heute nicht töten. Das ist alles, was es braucht. Zu wissen, dass wir heute nicht töten werden.
Wenden Sie sich an Vendikar. Ich denke, Sie werden feststellen, dass sie genauso verängstigt, entsetzt sind wie Sie, dass sie alles tun, um die Alternative, die ich Ihnen gegeben habe, zu vermeiden. Frieden oder totale Zerstörung. Es liegt an Ihnen.
(Zitat James T. Kirk; Star Trek: The Original Series, Episode „A Taste of Armageddon“)
Frieden beginnt mit der Entscheidung dafür
Es wird immer Leute geben, die uns schaden wollen. Um sie aufzuhalten, riskieren wir, dasselbe Böse in uns selbst zu erwecken. Unser erster Instinkt ist, uns zu rächen, wenn uns die, die wir lieben, genommen werden. Aber das sind wir nicht… Als Christopher Pike mir sein Schiff zum ersten Mal gab, ließ er mich den Captain’s Eid rezitieren. Worte, die ich damals nicht schätzte. Aber jetzt sehe ich sie als Aufruf an uns, uns daran zu erinnern, wer wir einmal waren und wer wir wieder sein müssen. …
(Zitat von James T. Kirk; Star Trek: Into Darkness, 2013)
Star-Trek-Zitate über Hoffnung
Jede Dunkelheit geht vorüber
Selbst unter den dunkelsten Umständen gibt es immer ein Licht – manchmal nur ein Schimmer. Vertraue diesem Licht. Finde einen Weg zurück, egal was es kostet.
(Zitat Jean-Luc Picard zu Renée Picard; Star Trek: Picard, Folge „Zwei von eins“)
Hoffnung im Unmöglichen
Wir werden das tun, was wir schon immer getan haben, Jim. Wir werden Hoffnung im Unmöglichen finden.
(Zitat von Spock; Star Trek Beyond)
Wenn Star Trek mal nicht ganz so ernst ist
Ein guter Ingenieur ist konservativ.
Ein guter Ingenieur ist immer ein bisschen konservativ, zumindest auf dem Papier.
(Zitat Scotty zu LaForge; Star Trek: The Next Generation, Folge „Relics“)
Verrückte Möglichkeiten
Ich habe mein ganzes Leben damit verbracht, verrückte Möglichkeiten zu finden, um ein Problem zu lösen.
(Zitat Scotty zu LaForge; Star Trek: The Next Generation, Folge „Relics“)
Ich bin Arzt, kein Maurer!
McCoy: „Das kannst du nicht ernst meinen. Das Ding ist quasi aus Stein gemacht!“
Kirk: „Hilf ihm. Behandle es.“
McCoy: „Ich bin Arzt, kein Maurer!“
Kirk: „Du bist ein Heiler. Da ist ein Patient. Das ist ein Befehl.“
[…]
McCoy: „Es wird nicht sterben. Meine Güte, Jim, ich glaube langsam, dass ich einen Regentag heilen kann.“
(Zitat; Star Trek: The Original Series, Folge „Horta und ihre Kinder“)
Ein verdammt gutes Zitat
Kirk: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“
Spock: „Ein arabisches Sprichwort, das einem Prinzen zugeschrieben wird, der von seinen eigenen Untertanen verraten und enthauptet wurde.“
Kirk: „Na ja, trotzdem ist das ein verdammt gutes Zitat.“
(Zitat; Star Trek: Into Darkness)
Die philosophischen Star-Trek-Zitate, die hängen bleiben
Wachsen oder stehen bleiben
Wer nicht mehr wächst, wer damit aufhört, sich neue Horizonte zu erschließen, selbst wenn er sich dabei erheblichen Gefahren stellen muss – ein solches Ich stirbt in Geist und Seele.
(Zitat Spock zu Zar; Star Trek „Zeit für gestern“)
Der Wind verändert sich
Auf jeder beliebigen Welt siegt der Wind schließlich über den Stein – Steine können nur zerbröckeln, doch der Wind ist imstande, sich zu verändern, aus anderen Richtungen zu wehen.
(Zitat Spock zu Zar; Star Trek „Zeit für gestern“)
Erinnerungen markieren unseren Weg
Erinnerungen sind die Markierungen der Reise durchs Leben. Man muß unbedingt wissen, woher man kommt. Nur dann kann man wissen, wohin man geht.
(Zitat Spock; Star Trek „Die Asche von Eden“)
Intelligenz eröffnet Möglichkeiten
Eine Welt ohne Intelligenz ist ein primitiver Ort, Doktor, kein verzaubertes Land. Intelligenz gehört zum Vorwärtsschreiten der Evolution. Ohne sie erreicht die Natur sehr rasch einen bestimmten Level und kommt über das reine Überleben nicht mehr hinaus. Die tatsächliche Fülle ihrer Möglichkeiten kommt nicht zur Entfaltung. Und das … ist dann wirklich eine Schande.
(Zitat Spock; Star Trek „Keine Spur von Menschen“)
Freiheit muss erarbeitet werden
Du hast gesagt, du willst Freiheit. Es ist Zeit, dass du lernst: Freiheit ist niemals ein Geschenk. Sie muss erarbeitet werden.
(Zitat James T. Kirk; Star Trek: The Original Series, Episode „Landru und die Ewigkeit“)
Ohne Entscheidungsfreiheit keine Kreativität
Ohne Entscheidungsfreiheit gibt es keine Kreativität. Der Körper stirbt.
(Zitat James T. Kirk; Star Trek: The Original Series, Episode „Landru und die Ewigkeit“)
Eine einzelne Person kann etwas verändern
Spiegel-Spock: „Ein einzelner Mensch kann die Zukunft nicht herbeirufen.“
Kirk: „Aber ein einzelner Mensch kann die Gegenwart verändern!“ […]
Kirk: „In jeder Revolution gibt es einen Mann mit einer Vision.”
(Zitat; Star Trek: The Original Series, Episode „Ein Parallel-Universum“)
Die erste Freiheit
Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, sind wir alle unwiderruflich gefesselt.
(Zitat Jean-Luc Picard zu Admiral Satie; Star Trek: The Next Generation, Folge „Das Standgericht“)
Das Böse trägt nicht immer ein Namensschild
Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen. Diejenigen aber, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt.
(Zitat Jean-Luc Picard zu Worf; Star Trek: The Next Generation, Folge „Das Standgericht“)
Buntstifte können weiter führen als Raumschiffe
Tja, das ist das Wunderbare an Buntstiften: Sie können einen weiter weg bringen als ein Raumschiff.
(Zitat Guinan zu Ro Laren; Star Trek: The Next Generation, Folge „Erwachsene Kinder“)
Die Zukunft ist nicht vorgezeichnet
Ganz so einfach ist es nicht. Es ist niemals so einfach. Die Person, die sich an Bord Ihres Raumschiffes befindet, hat etlichen Milliarden Intelligenzwesen das Leben gerettet, mit der Forschungsarbeit, die zur Grundlage von Starfield wurde. … Es ist zuviel Zeit im Spiel, es gibt zu viele Faktoren. Zuviel Gutes, das untrennbar mit Bösem verflochten ist. …
Vielleicht. Wenn ich es überlebe. Und es könnte trotzdem zu Veränderungen kommen. Sie sind meine Vergangenheit, Captain, aber ich bin nicht notwendigerweise Ihre Zukunft. Es gibt tausend mögliche Zukunftsvarianten. … Und eine winzige Abweichung in der Flugbahn eines Raumschiffes kann dazu führen, daß es sein Ziel um tausend Kilometer – oder tausend Lichtjahre – verfehlt. Diese Abweichung könnte entscheiden, ob eine Welt gerettet oder zerstört wird. … Aber ich werde nur mein eigenes Universum erleben. Ich kann nicht mehr tun, als mein Bestes zu versuchen.
(Zitat Dylan Arios zu Captain Kirk; Star Trek „Kreuzwege“)
Die kleinen Entscheidungen und ihre großen Folgen
Wir wissen nicht – niemand von uns weiß es –, was genau zu einer Entscheidungsfindung führt. Was dafür verantwortlich ist, dass sich ein Ereignis auf die eine oder andere Weise entwickelt. Was einen Mann dazu bewegt, im entscheidenden Augenblick nach links und nicht nach rechts zu gehen, was eine Frau dazu bewegt, ja statt nein zu sagen, was ein Kind dazu bewegt, über etwas zu lachen, statt vor Angst davonzulaufen.
Nur weil wir niemals die Raumfahrt entwickelt haben, bedeutet das nicht, dass wir keine Ahnung von der Chaostheorie haben.
Wenn Sie in einen See steigen, müssen Sie sehr vorsichtig sein, wenn Sie keine Wellen verursachen wollen, die bis zum anderen Ufer schwappen.
(Zitat; Star Trek „Kreuzwege“)
Manchmal suchen wir nach etwas, das wir nicht haben können
Weil wir sonst unweigerlich verrückt werden, wenn wir verzweifelt etwas suchen, das wir nicht haben können.
(Zitat Scotty zu Kirk; Star Trek „Die Asche von Eden“)
Die Einzigartigkeit jedes Einzelnen
In dieser Galaxie gibt es mit mathematischer Wahrscheinlichkeit drei Millionen erdähnliche Planeten. Und im gesamten Universum gibt es drei Millionen Millionen Galaxien wie diese. Und in all dem … und vielleicht sogar noch mehr … gibt es jeden von uns nur ein einziges mal.
Zerstöre nicht den, der Kirk heißt!
(Zitat McCoy zu Kirk; Star Trek: The Original Series, Episode „Balance of Terror“)
Logik ist nicht das Ende
Logik ist der Anfang aller Weisheit, nicht das Ende.
(Zitat Spock an Valeris; Star Trek „Das Unentdeckte Land“)
Die Bedürfnisse der Vielen
Spock: „Seien Sie nicht traurig, Admiral. Seien Sie logisch. Die Bedürfnisse vieler sind wichtiger …“
Kirk: „…als die von wenigen …“
Spock: „…oder eines Einzelnen. Ich war und werde es immer sein – Ihr Freund. Leben Sie lang und in Frieden.“
(Zitat; Star Trek „Der Zorn des Khan“, 1982)
Auf einem Schiff kann man etwas bewegen
Kirk: „Captain der Enterprise, kurz vor der Pensionierung?“
Picard: „Ehrlich gesagt habe ich das noch nicht vor.“
Kirk: „Soll Ihnen was sagen, tun Sie es nicht, lassen Sie sich nicht befördern, bloß nicht versetzen lassen, lassen Sie nicht zu, dass man Sie von diesem Schiff weg holt. Denn so lange Sie auf diesem Schiff sind, können Sie etwas bewegen.“
(Zitat; Star Trek „Generationen“)
Die kleinen Wellen der Verantwortung
Kirk: „Wir versuchen nicht, die Zukunft oder die Vergangenheit zu verändern, Pille. Wir versuchen, die Gegenwart zu verändern.“
McCoy: „Aber wir sind die Vergangenheit der Zukunft anderer Menschen.“
Kirk: „Das ist das spitzfindigste Argument, das ich jemals gehört habe.“
(Zitat; Star Trek „Alkalla“)
Und vielleicht ist Gott gar nicht da draußen
Kirk: „Kosmische Gedanken, Gentleman?“
Dr. McCoy: „Wir haben darüber sinniert, ob Gott wirklich da draußen ist.“
Kirk: „Vielleicht nicht da draußen, Pille. Aber vielleicht hier drin, in unseren Herzen.“
(Zitat; Star Trek „The Final Frontier“)
Wie alles begann
Am 8. September 1966 flimmerte Star Trek: The Original Series (TOS) erstmals über amerikanische Bildschirme. Aus der fünfjährigen Mission der U.S.S. Enterprise NCC-1701 wurde eine der langlebigsten und einflussreichsten Science-Fiction-Geschichten überhaupt – und ein nicht mehr wegzudenkender Teil der Popkultur.
Sechs Jahrzehnte später kennt man Star Trek selbst dann, wenn man noch nie eine Folge gesehen hat:
- Man kennt die Enterprise.
- Man kennt den Vulkaniergruß.
- Man kennt die Borg.
- Und man kennt Sätze wie: „Live long and prosper.“ oder (die etwas rustikalere Variante): „Qapla‘!“
Beides ließe sich unserer Meinung nach hervorragend auf einem Osterei unterbringen. Die eigentliche Herausforderung besteht allerdings darin, sich für eines der unzähligen Star Trek-Zitate zu entscheiden.
Denn davon gibt es beinahe so viele wie Sterne im Alpha-Quadranten.
Die Reisen des Raumschiffs Enterprise
Bevor Star Trek zu einem Universum mit unzähligen Spezies, Zeitlinien und technologischen Möglichkeiten wurde, war die Sache erstaunlich übersichtlich: ein Raumschiff, eine Mission und drei Männer mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen davon, was man in einer Krise am besten tut.
Kirk, Spock & McCoy: das Trio, das Fernsehgeschichte schrieb
Am Anfang stehen natürlich Kirk, Spock und McCoy.
- Captain Kirk, der gerne erst handelt und anschließend feststellt, dass die Situation komplizierter ist als gedacht.
- Spock, der daraufhin mit wissenschaftlicher Präzision erklärt, warum Kirks Vorgehen unlogisch war.
- Und McCoy, der beiden mitteilt, was er von dieser ganzen Sache hält – vorzugsweise mit einem ordentlichen: „Dammit, Jim! I’m a doctor, not a …“ (Den Rest darf jeder Trekkie selbst ergänzen.)
Dazu Scotty im Maschinenraum, Uhura an der Kommunikation, Sulu am Steuer und Chekov irgendwo mit einer erstaunlichen Theorie darüber, was angeblich alles ursprünglich aus Russland stammt.
Und natürlich die Redshirts – jene Crewmitglieder, deren Überlebenschancen auf Außenmissionen statistisch auffällig schnell gegen null tendieren. Trekkies wissen Bescheid.
Die Originalserie endete 1969. Aber das war noch lange nicht das Ende der Reise.
Animiert, aber nicht aus dem Kanon gefallen
1973 kehrte die Enterprise zurück – diesmal animiert.
Star Trek: The Animated Series war nicht unbedingt die Serie, aus der die ganz großen Star Trek-Zitate für die Ewigkeit stammen sollten. Ihre Bedeutung liegt an anderer Stelle: Sie hielt den Geist der Originalserie am Leben, als deren Fernsehkarriere eigentlich bereits beendet war.
Kirk, Spock, McCoy und ein großer Teil der Originalbesetzung kehrten als Sprecher zurück. Zwei Staffeln und 22 Folgen lang wurde weiter erforscht, philosophiert, gestritten und natürlich auch ziemlich viel durchs All gebeamt.
Das Animationsformat erlaubte dabei Dinge, für die eine Realserie der 1970er Jahre vermutlich einen ziemlich ambitionierten Antrag beim Budgetverantwortlichen gebraucht hätte.
Und vor allem überbrückte die Animated Series eine ziemlich lange Wartezeit: zwischen der Absetzung der Originalserie und dem ersten Star-Trek-Kinofilm.
Der Wechsel auf die große Leinwand: Star Trek im Kino
1979 war es dann endlich so weit: Star Trek: The Motion Picture.
Die Enterprise tauschte den Fernsehbildschirm gegen die große Leinwand. Der Warpkern wurde größer, die Effekte spektakulärer und die Frage, was da eigentlich gerade mit V’Ger passiert, nicht unbedingt einfacher.
Es folgten weitere Kinofilme mit der Originalcrew – darunter Der Zorn des Khan, Auf der Suche nach Mr. Spock, Zurück in die Gegenwart, Die letzte Grenze und Das unentdeckte Land.
Und wer bei Zurück in die Gegenwart an die Wale denkt, erinnert sich vielleicht auch daran, wie treffsicher Star Trek den Finger in die Wunde seiner eigenen Zeit legen konnte. Die Wale waren schließlich nicht bloß ein ziemlich ungewöhnlicher Grund für eine Zeitreise. Sie standen für eine hochaktuelle Frage: Wie geht die Menschheit mit ihrem eigenen Planeten um? Mit den Meeren? Mit anderen Lebewesen? Mit diesem wunderbaren blauen Planeten, den wir unsere Heimat nennen?
Star Trek musste dafür gar nicht in eine ferne Zukunft blicken. Der Weckruf galt der Gegenwart. Wenn wir unsere eigene Welt zerstören, wird uns auch der Warp-Antrieb nicht retten. Und dass ausgerechnet eine Gruppe Zeitreisender aus dem 23. Jahrhundert ins San Francisco des Jahres 1986 zurückkehren muss, um der Menschheit ihre Wale zurückzubringen, ist dann doch ziemlich typisch Star Trek.
Und natürlich wäre ein solches Thema bei Star Trek nicht wirklich abgeschlossen, wenn es nicht Jahrzehnte später noch einmal auftauchen würde. Selbst Picard verneigte sich noch einmal vor den Walen. Trekkies wissen: Manche Spezies haben eben eine erstaunlich lange Serienlaufzeit. 🐋🖖
„Make it so!“
Dann kam die Next Generation (TNG) mit Picard, Riker, Data, Worf, La Forge, Troi, Crusher und Co. Die Enterprise-D war nun größer, die Technik futuristischer – doch die Probleme nicht unbedingt kleiner.
TNG erweiterte das Star-Trek-Universum um neue Spezies, neue Gegenspieler und neue philosophische Fragen. Und dann waren da natürlich die Borg. Eine Spezies, bei der man ziemlich schnell verstand, dass Diplomatie für sie nicht die erste Geige spielen würde. „Resistance is futile.“ Drei Worte, die vermutlich mehr Wirkung entfalten als so mancher Phaserstrahl.
- Picard überzeugte mit diplomatischer Geduld und philosophischer Tiefe.
- Riker mit Charme – und einer bemerkenswerten Vorliebe dafür, sich nicht einfach auf einen Stuhl zu setzen, sondern ihn möglichst spektakulär zu überspringen.
- Data mit der immer wiederkehrenden Frage, was Menschlichkeit eigentlich ausmacht.
- Worf mit klingonischer Ehre – und einer gewissen Vorliebe dafür, Konflikte möglichst nicht durch ein langes Gespräch zu lösen.
- Und dann war da Guinan.
Während draußen Borg, Q und Romulaner über das Schicksal ganzer Zivilisationen entschieden, gab es im Ten Forward einen Ort für die ganz normalen Dinge des Lebens: Freundschaft, Verlust, Zweifel, Liebe, Einsamkeit, Entscheidungen und die Frage, wie man eigentlich mit dem eigenen Leben klarkommt. Vielleicht ist das eine der schönsten Seiten von Star Trek:
Die großen Fragen des Universums und die kleinen Fragen des menschlichen Lebens liegen manchmal erstaunlich dicht beieinander. Und mittendrin konnte Picard seinen Tee bestellen: „Tea. Earl Grey. Hot.“
Es ist eben ein Unterschied, ob man gerade mit einem Borg-Kubus verhandelt oder einfach einen schlechten Tag hatte. Beides kann im Ten Forward enden.
Und dann wurde es richtig kompliziert – die Star-Trek-Familie
Mit Deep Space Nine wurde Star Trek politischer, düsterer und moralisch ambivalenter. Die Raumstation DS9 stand nicht irgendwo mitten in der unendlichen Weite, sondern im Orbit von Bajor – direkt am Eingang zum Wurmloch in den Gamma-Quadranten. Strategisch ziemlich interessant, wie sich herausstellen sollte. Und plötzlich ging es um Macht, Religion, Besatzung, Krieg und die Frage, wie weit man gehen darf, wenn die eigenen Ideale auf eine ziemlich harte Realität treffen.
Voyager verschlug es dagegen 70.000 Lichtjahre von der Erde entfernt in den Delta-Quadranten. Eine Entfernung, bei der selbst der Hinweis „Wir sind gleich wieder da“ vermutlich etwas optimistisch klingt. Die Voyager musste nach Hause. Nur war der nächste Föderationsaußenposten nicht gerade um die Ecke.
Enterprise ging zurück zu den Anfängen – in eine Zeit, in der die Föderation noch Zukunftsmusik war, der Warp-5-Antrieb als technologischer Meilenstein galt und Menschen im interstellaren Maßstab noch ziemlich neu im Geschäft waren.
Discovery machte die Sache mit Zeitreisen, Paralleluniversen und alternativen Entwicklungen noch einmal deutlich komplizierter und bewies, dass man für gutes Star-Trek-Technobabble eigentlich nur ausreichend viele Fachbegriffe, ein paar Warpfaktoren und einen leicht besorgten Ingenieur benötigt.
Picard kehrte zu Jean-Luc Picard zurück – und damit zu einer Figur, die für viele längst mehr als nur ein Captain ist.
Lower Decks zeigte schließlich die Sternenflotte von einer Perspektive, die im großen Heldenepos gerne einmal unter den Tisch fällt: die Leute, die die Arbeit erledigen, während andere gerade die Galaxis retten.
Und Prodigy öffnete das Star-Trek-Universum für eine neue Generation.
Mit Strange New Worlds ging es schließlich wieder zurück auf die Enterprise – zu Captain Pike, Spock und einer Zeit vor Kirk.
Und dann wäre da noch die Kelvin-Zeitlinie: 2009 wurde die Geschichte von Kirk, Spock, McCoy, Scotty, Uhura, Sulu und Chekov neu justiert. Kein simples „Wir erzählen alles noch einmal“, sondern eine alternative Zeitlinie, ausgelöst durch Zeitreise und die Ereignisse rund um die U.S.S. Kelvin. Daraus entstanden Star Trek, Star Trek Into Darkness und Star Trek Beyond. Andere Zeitlinie. Andere Biografien. Andere Enterprise. Aber immer noch: Star Trek.
Warum also Star-Trek-Zitate?
Vielleicht, weil Star Trek nie nur von Raumschiffen erzählt hat.
- Es geht um Neugier.
- Um Wissenschaft.
- Um das Fremde.
- Um Begegnungen mit Lebensformen, die ganz anders sind als wir.
- Um Logik und Emotion.
- Um Verantwortung.
- Und um die ziemlich optimistische Vorstellung, dass die Zukunft nicht zwangsläufig schlechter werden muss als die Gegenwart.
Genau deshalb sind Star Trek-Zitate mehr als nur kultige Sprüche aus einer Science-Fiction-Serie. Manche sind ikonisch. Manche kennt vermutlich jeder Trekkie auswendig. Manche sind philosophisch. Manche sind herrlich nerdig.
Und manche wirken zunächst wie ein ganz gewöhnlicher Satz – bis man merkt, dass darin plötzlich eine ziemlich große Frage steckt.
- Was bedeutet Menschlichkeit?
- Wie gehen wir mit dem Fremden um?
- Was ist richtig, wenn es keine einfache Antwort gibt?
- Und wie viel Zukunft steckt eigentlich in uns selbst?
Vielleicht liegt genau darin die erstaunliche Langlebigkeit von Star Trek. 1966 ging die Enterprise auf ihre fünfjährige Mission. Sechzig Jahre später sind wir immer noch unterwegs. Mit anderen Raumschiffen, anderen Captains, anderen Zeitlinien und inzwischen vermutlich genug Paralleluniversen, dass selbst ein Vulkanier kurz innehalten müsste.
Aber die grundlegende Idee ist geblieben:
- Den Blick über das Bekannte hinaus richten.
- Fragen stellen.
- Neues entdecken.
- Andersartigkeit aushalten.
- Und vielleicht gelegentlich feststellen, dass die größte Herausforderung gar nicht der nächste Klingone, Borg-Kubus oder Warpkernbruch ist, sondern wir selbst.
Das ist dann vielleicht der Moment, in dem ein gutes Star Trek-Zitat mehr kann als nur gut klingen. Es kann einen Gedanken mit auf die Reise schicken.
Und nun bleibt natürlich noch die wirklich entscheidende Frage: Kann man das alles auf ein Osterei bringen?
Nun, Andrea Steinel hat schließlich schon den Osterspaziergang auf Eierschalen untergebracht.
Da sollte ein Vulkanier nicht vorschnell behaupten, es sei unmöglich. Captain Kirk würde es vermutlich einfach ausprobieren. Zur Not mit einem Tricorder oder einem Phaser. Aber den bitte nur auf Betäubung stellen. Man weiß ja nie.
Und damit wären wir wieder bei unserer ursprünglichen Frage:
Warum eigentlich keine Star Trek-Zitate auf einem Osterei? Wir finden: Das Universum ist groß genug dafür. Und ein Ei ist schließlich auch nur eine ziemlich kleine, ovale Raumkapsel.
Also dann: Möge das Osterei mit uns sein! … Ach nee. Das ist ja noch ein anderes Franchise. 😉
Live long and prosper!
